Hausmittel

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Hier soll eine Sammlung von Hausmitteln zu den verschiedensten Themen entstehen.

Tips zum Thema Mauke

  • Auch unsere Stute hatte, wie so viele, starke Probleme durch Mauke. Die diversen Salben vom Tierarzt, sowie Bandagieren, halfen nur sehr bedingt. Schließlich haben wir von einer Stallkollegin den Tipp bekommen, es doch mal mit Baby-Puder zu versuchen. Wir waschen noch 1 bis 2 Mal pro Woche mit Jodseife, die übrige Zeit reinigen wir die betroffenen Stellen mit Handtuch oder Bürste und pudern die sauberen Fesselbeugen jeden Tag ein. Es ist natürlich auch kein Wundermittel und in der nasskalten Jahreszeit werden (vor allem weiße!) Pferdebeine immer anfällig sein, aber wir haben seit dem wir Baby-Puder benutzen ziemlich Ruhe. Außerdem kostet es relativ wenig und hat bestimmt keine Nebenwirkungen. Hoffentlich hilft es auch anderen Pferden!


  • Ich habe auch Probleme bei meinem Pferd damit. Aber ich habe auch mit Kernseife gewaschen, Jod drauf und ganz dünn Babycreme (großer Pott, bei Rossmann von Penaten oder Bübchen) gemacht. Heute fühlt man nur noch die Narben und ich fette sie täglich mit der Creme. Wenn ich nicht mehr fette, trocknet das Gewebe und reißt wieder auf, leider.... =Aber so geht es prima!


  • habe ebenso das problem mauke bei meinem araber. bevorzug weisser fuss. habe viel gelesen und ausprobiert, mit dem ergebnis, mein ross hat gar keine wirkliche mauke. es sind warzen die sich entzünden. wasche mein ross mit schmierseifenlauge, danach reibe ich die betroffenen stellen mit knoblauchöl ein und gebe zusätzlich silicia. ihm hilfts und meinem geldbeutel auch. knoblauchöl ist ein tolles mittel für kleine macken und mauke. knoblauch tötet bakterien und pilze ab, nachweislich und öl hält das gewebe geschmeidig.


  • Hallo, inzwischen weiß man, dass Mauke ein ernährungsbedingtes Problem ist. Pferden denen Zink fehlt, ein Spurenelemente, das im Hautstoffwechsel eine maßgebliche Rolle spielt, sind davon betroffen. Dadurch reißt die Haut und durch das Stehen im Schmutz, haben es entsprechende Bakterien leicht hier ihr Unwesen zu betreiben. Auch mein Pferd hatte immer Mauke. Seitdem ich ihm ein zinkangereichteres (organisch verfügbar) Futter gebe, ist Mauke für uns Vergangenheit, ebenso wie sein allergischer Husten und das Scheuern im Sommer. Um sie abzuheilen verwendete ich immer homöopathische Calendula-Salbe, die ist superschnell und gut.


  • vor einiger Zeit hatte ich ein total verwarlostes Pferd in Pflege genommen. Die Mauke ging bei ihm bis zum Karpal- bzw Vorderfußwurzelgelenk! Tägliche Reinigung (nach dem Koppelgang auf der Matschkoppel auch mit Wasser oder und Jodseife) und die Behandlung mit Socatyl Salbe haben innerhalb von ca. 2 Monaten geholfen! Danach war Mauke nie wieder ein Problem! Wichtig ist immer die tägliche Reinigung von grobem Schmutz, also Sauberkeit, Sauberkeit, Sauberkeit!


Tips zum Thema bessere Hufe

  • Eisen verloren - schon wieder! Kaum zu glauben, der Hufschmied war da und Tage später die Überraschung: vorne-links, wie immer, Eisen futsch. Anruf beim Schmied,der kann´s kaum fassen, macht seine Arbeit erneut und wundert sich, als ich eine Woche später anrufe, diesmal hinten links. Ehrlich mein Hufschmied ist super, aber er kriegt´s nicht in den Griff. Aber meine bessere Hälfte nicht dumm, stellt das Internet auf den Kopf und wird fündig. Fa. Deganius empfiehlt bei Hufproblemen Biotin, Kieselgur und Bierhefe. Lisa schnell bei der Sache bestellt und füttert nach Empfehlung. Erfolgs-Überraschung (man will´s ja doch immer nicht so ganz glauben) beim nächsten Beschlag nach 13 Wochen noch kein´s der Eisen verloren und die Dinger sitzen immer noch bombenfest. Alle, auch der Hufschmied, können´s kaum glauben. Ausnahme? -nein!- beim nächsten regulären Beschlag, der selbe Erfolg. Ich kann´s wirklich nur empfehlen.


  • Auch empfehlenswert ist es Gelatine zu dem Ganzen o.g zu geben. Dann werden die Hufe noch viel besser!


  • Ach ja mein geheimtipim Winter ist Olivenöl auf die Hufe. Dann sehen die top aus und der Schnee haftet nicht so drin!

Oft sind an schlechten Hufen auch Stoffwechselprobleme schuld. Olivenöl wirkt noch viel besser wenn man Curcuma (das Gewürz) hinzugibt. Aber bei schlimmen Hufen lasse ich auch immer die Leberwerte checken.

Tips zum Thema glänzendes Haarkleid

  • Zum Futter einen Schuß Distelöl hinzugeben!

Distelöl kommt sehr nahe an Leinöl heran und ist in der Anschaffung viel günstiger.

  • Beim Fellwechsel gibt man 1-2 Esslöffel Leinsamen hinzu.
  • Gut fürs Immunsystem, für Fell und Haut ist ausserdem Apfelessig.

Täglich einen Schuß ins Futter, oder aufs Fell auftragen (im Sommer sehr gut gegen Fliegen).

  • Gegen Schweifscheuern hilft auch Apfelessig-Wasser auf die Schweifrübe.


Mückenabwehr in der Phythotherapie

Was Mücken mögen

Warme und feuchte Witterung im Frühling und Sommer, bieten den Mücken die idealen Lebensbedingungen. Bei sehr trockenen Sommern ist die Mückenpopulation stark eingeschränkt. Die Mücken lieben es windstill und sie benötigen ruhige Gewässer oder Tümpel für Ihre Eiablage. An sehr großen Seen gibt es meistens deutlich weniger Mücken, da dort meistens auch eine frische Brise weht.

Mücken fliegen sogar mehrere Kilomter von einem Teich oder See entfernt ins Umland und legen dort ihre Eier zum Beispiel in Senken von einigen Zentimetern Wassertiefe auf Pferdekoppeln die nach Regenfällen entstehen oder sogar in Tränkbecken ab.

Futterzusätze

Knoblauch und Bierhefe wären hier zu nennen. Allerdings muß man deutlich sagen, das diese Mittel nur sehr eingeschränkt oder gar nicht bei Mückenbefall wirken. Dies hängt ganz von der Ausdünstung des Pferdes ab und ist somit bei jedem Pferd anders zu bewerten. Üblicherweise gibt man einem Pferd pro Tag ca. 30-50 Gramm Knoblauchgranulat oder frischen Knoblauch mit unter das Futter. Kräuterkuren (innerlich eingegeben) können nicht abwehrend auf Mücken wirken, so wie manchmal behauptet wird. Eventuell Bärlauch, in frischer Form, kommt der Wirkung von Knoblauch nahe und sei deswegen auch hier genannt.

Man sollte wie in diesem Jahr schon Ende März mit der Knoblauchfütterung in Kombination mit Honig beginnen und dann bis in den September hinein es auch konsequent durchführen.

Ätherische Öle

Dies sind hochkonzentrierte Öle (die aus Pflanzen gewonnen werden) die fast immer verdünnt angewendert werden müssen, da sie die Haut sonst reizen können. Ätherische Öle sollten verdünnt werden z.B. mit Babyöl. Viele ätherische Öle wirken als Reppelent, also mückenabwehrend. Sie müssen allerdings täglich benutzt werden und werden sie nur mit Wasser verdünnt, dann verfliegt die mückenabwehrende Wirkung innerhalb 1 Stunde. Hingegen in Kombination mit Babyöl, hält die Wirkung fast den ganzen Tag an. Für 1 Liter Babyöl berechnet frau ca. 5-15 ml ätherisches Öl. Als mückenabwehrendes Öl bieten sich folgende Öle an: Lavendelöl, Lavandinöl, Teebaumöl, Lorbeeröl, Citronellaöl, Nelkenöl, Eukalyptusöl, Cedernholzöl, usw. Lavendelöl oder Lavandinöl sind am wenigsten hautreizend.

Obstessig

Obstessig ist sehr günstig zum Aufsprühen oder Auftragen mit Schwamm geeignet. Der Essig sollte nicht pur verwendet werden. Er wird mit 2 Teilen Wasser verdünnt. Zur Fliegen-und Mückenabwehr beim Ausritt hat sich dies gut bewährt, da es den Körpergeruch von Pferden bindet. Schwitzt das Pferd jedoch stark, ist auch hier die Wirkung nicht von Dauer.

Außerdem kann man einen Beutel mit Lavendel in den Offenstall hängen, dass hält auch die Bremsen auf Abstand.

Selbsthergestellte Pflanzentonikas

Zum selber Herstellen von insektenabwehrenden Mitteln, kann man gesammelte Pflanzenteile mit 1/3 Obstessig und 2/3 Wasser übergießen und 2 Wochen ziehen lassen. Der Obstessig wirkt konservierend. Als Pflanzen eignen sich Walnußblätter, Eukalyptusblätter, Zitronenschale, Nelken, Knoblauch, schwarzer Tee, usw.